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Verzeichnis des immateriellen Kulturerbes in Österreich

Das Nationale Verzeichnis des immateriellen Kulturerbes umfasst mittlerweile 90 Eintragungen (Stand: März 2016). 9 aus dem Bereich "Mündliche überlieferte Ausdrucksformen, einschließlich der Sprache als Trägerin des immateriellen Kulturerbes", 16 aus dem Bereich "Darstellende Künste", 38 aus dem Bereich "Gesellschaftliche Praktiken, Rituale und Feste", 10 aus dem Bereich "Wissen und Praktiken im Umgang mit der Natur und dem Universum" sowie 17 aus dem Bereich "Traditionelle Handwerkstechniken". Alle gelisteten Elemente finden Sie im Verzeichnis des immateriellen Kulturerbes in Österreich auf der Homepage der Nationalagentur.

Internationale Listen:

Auf internationaler Ebene wurden dreii Listen etabliert, um immaterielles Kulturerbe der ganzen Welt darzustellen.  

  • Die Repräsentative Liste des immateriellen Kulturerbes der Menschheit dient der Sichtbarmachung von lebendigen Traditionen. Die Bewerbungen für die Repräsentative Liste können ausschließlich von den Mitgliedsstaaten eingereicht werden. In Österreich schlägt der Fachbeirat, gemeinsam mit den AntragstellerInnen der Nationalagentur für das Immaterielle Kulturerbe das jeweilige Element für eine Aufnahme in eine der internationalen Listen vor. 
  • Auf die Liste des dringend erhaltungsbedürftigen immateriellen Kulturerbes werden Elemente gesetzt, deren Erhalt bedroht ist und trotz Bemühungen der Mitgliedsstaaten nicht gewährleistet werden kann. Landflucht, Naturkatastrophen, Überalterung oder politische Repressalien können Gründe für die Bedrohung von Traditionen sein. Die Aufnahme in die Liste bedeutet Unterstützung von Seiten der UNESCO in Form von Know-How und finanziellen Mitteln.
  • Der Zwischenstaatliche Ausschuss der UNESCO wählt zudem in regelmäßigen Abständen nationale, subregionale oder regionale Programme, Projekte und Tätigkeiten zur Erhaltung des immateriellen Kulturerbes, die seiner Meinung nach den Grundsätzen und Zielen des Übereinkommens am besten entsprechen. 

 

 
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