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Immaterielles Kulturerbe

Mit dem Begriff Immaterielles Kulturerbe sollen kulturelle Ausdrucksformen (Traditionen, Rituale, Praktiken, Darstellungen, Ausdrucksformen, Wissen, Fertigkeiten u.ä.) national und international anerkannt, dokumentiert und erhalten werden. Im Jahr 2003 hat die UNESCO das Übereinkommen zum Erhalt des immateriellen Kulturerbes beschlossen, das 2009 von Österreich ratifiziert wurde. Dieses wurde in Ergänzung zu der UNESCO Konvention zum Schutz des Kultur- und Naturerbes der Welt, kurz Weltkulturerbe, aus dem Jahr 1972 etabliert, ist damit aber keinesfalls ident. Laut der UNESCO-Übereinkommen kann immaterielles Kulturerbe in fünf Bereichen zum Ausdruck gebracht werden:
  • Mündlich überlieferte Traditionen und Ausdrucksformen, einschließlich der Sprache als Trägerin des immateriellen Kulturerbes
  • Darstellende Künste
  • Gesellschaftliche Praktiken, Rituale und Feste
  • Wissen und Praktiken in Bezug auf die Natur und das Universum
  • Traditionelle Handwerkstechniken

Um die Vielfalt österreichischer Traditionen, Praktiken, Darstellungen, Ausdrucksformen, Wissen und Fertigkeiten zeigen zu können, wird ein Nationales Verzeichnis des immateriellen Kulturerbes erstellt. Dazu wurde die Externe Verknüpfung Nationalagentur für das Immaterielle Kulturerbe im Rahmen der österreichischen UNESCO-Kommission eingerichtet.

Die Entscheidung, ob eine Tradition in das Nationale Verzeichnis des immateriellen Kulturerbes aufgenommen wird, trifft ein Fachbeirat, der zweimal jährlich tagt. Dieser besteht aus VertreterInnen von fünf Bundesministerien, den neun Landeskulturabteilungen sowie zehn ExpertInnen aus Natur-, Kultur- und Sozialwissenschaften. Ist die Entscheidung des Fachbeirates positiv, wird die eingereichte Tradition in das Nationale Verzeichnis aufgenommen.

Mit der Anerkennung einer Tradition als immaterielles Kulturerbe soll Akzeptanz und Toleranz für die vielfältigen Traditionen in Österreich geschaffen werden. Es ist damit kein Anspruch auf finanzielle Unterstützung verbunden. 

Wenn Sie sich als TrägerIn einer kulturellen Ausdrucksform oder Tradition verstehen, dann reichen Sie eine Externe Verknüpfung Bewerbung bei der Österreichischen UNESCO-Kommission ein und tragen Sie dazu bei, dass österreichisches Kulturgut anerkannt und geschätzt wird!

Die Volkskultur Steiermark GmbH steht Ihnen gern bei der Antragstellung für ein steirisches Kulturerbe an die Externe Verknüpfung Nationalagentur der österrreichischen UNESCO-Kommission mit folgenden Hilfeleistungen unterstützend zur Seite:

  • Erstauskunft 
  • Hilfestellung bei Fragen bezüglich den Bewerbungsunterlagen
  • Hilfe beim Finden von ExpertInnen für Empfehlungsschreiben
  • Informationen bei Fristen und Deadlines
  • Hilfe beim Finden eines passenden Titels für die jeweilige Praktik, Darstellung, Ausdrucksform, Wissen und Fertigkeit die als immaterielles Kulturerbe anerkannt werden soll

Keine Hilfestellung kann für das Ausfüllen der Formulare und beim Einreichungsprozedere angeboten werden. Weiters hat die Volkskultur Steiermark GmbH keinerlei Einfluss auf Entscheidungen der Nationalagentur bzw. des Fachbeirates.

Kontakt:
Volkskultur Steiermark GmbH
Mag. Eva Heizmann
Sporgasse 23, 8010 Graz
Tel. +43 / 316 / 90 85 35-85, Fax +43 / 316 / 90 85 35-6
eva.heizmann@volkskultur.steiermark.at
 

 
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